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Girlz 4 Girlz

Mädchen und junge Frauen haben in jugendkulturellen Bereichen eher eine Nebenrolle. Sie sind im kulturellen Bereich weniger aktiv als Jungs. Im Jugendtreff am Biederstein gab es schon immer einige aktive Mädchen und junge Frauen im Bereich Breakdance, Graffiti, Rap, Beatbox und DJing, die hier ihre Talente entwickelten.

Damit der Weg zu jugendkulturellen Aktivitäten ermöglicht wird, planten wir ein eigens Girlz4Girlz-SummerCamp bei dem Mädchen andere Mädchen in eher jungentypischen Kultursparten unterrichteten. Dabei waren neben den  kulturellen  Praktiken auch die Biographien der Anleiterinnen von Bedeutung. Hierbei ging es darum, eigene Ängste und Vorbehalte zu überwinden und eigene Talente zu entwicklen.

Diese Projektidee wurde von 2009 bis 2012 von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Berlin (DKJS) im Schwerpunkt „MädchenStärken“ gefördert. Das Projekt wurde nachhaltig im Jugendtreff am Biederstein etabliert.

 

Seit Sommer 2015 geht das Girlz4Girlz-Projekt in eine neue Runde:

Ausgelöst durch die aktuellen politischen Geschehnisse und die weltweite Flüchtlingslage entstand im Offenen Treff des JTB die Frage und der Diskurs darüber, was die BiedersteinerInnen selbst tun können, um Geflüchteten zu helfen. Die Jugendlichen waren motiviert etwas zu unternehmen, sich aktiv einzubringen und so entstand "HipHop4Freedom". Jugendliche aus dem JTB gaben Workshops für jugendliche Geflüchtete in den Elementen des HipHop wie: Tanz, Gesang, Graffiti und Musicproducing in der Bayernkaserne. Das Konzept wurde weiter verfolgt und schließlich auch im Rahmen des von WiM initiierten Sommerferienprogramms auf dem Gelände der katholischen Stiftungsfachhochschule in der Preysingstraße angeboten.

Girlz 4 Girlz - Workshops

Unseren BesucherInnen fiel immer wieder auf, dass unter den geflüchteten Jugendlichen auch viele Mädchen und junge Frauen sind, für die es bislang noch keine eigenen Angebote gab. Dabei ist es ganz besonders wichtig Mädchen und jungen Frauen, die in den Unterkünften als Minderheit repräsentiert sind, Beachtung zu schenken. In Anbetracht möglicher kultureller Barrieren die aus ihren Herkunftsländern resultieren, benötigen gerade sie eigene Räume sowie Angebote zur Entfaltung und um sich frei bewegen zu können.
Weil die Akteure in allen kulturellen Bereichen und auch in vielen Jugendkulturen vorwiegend Männer dominieren, entstand schon 2009 das Konzept von „Girlz4Girlz“. Bereits aktive Mädchen und junge Frauen wurden zu Anleiterinnen ausgebildet und unterrichteten lebensnah das, was sie besonders gut können, darunter Breakdance, HipHop, New Style, Rap, BeatBox, DJing und Graffiti.

Im Sommer 2015 wurde „Girlz4Girlz“ wieder ins Leben gerufen: Workshopleiterinnen aus dem JTB geben im Rahmen das Projektes wöchentlich Workshops für Mädchen und junge Frauen in münchner Flüchtlingsunterkünften. Durch das gemeinsame Tanzen und spielerische Gesangs- und Sprachübungen entstehen (Sprach-) Barrieren erst gar nicht,  Ängste und Unsicherheiten werden  innerhalb kürzester Zeit abgebaut. Die Mädchen unterschiedlichster Herkunft finden zusammen, entfalten ihre Talente, können sich in der Workshop-Zeit absolut frei und ungezwungen bewegen und verhalten, denn: Das Projekt ist 4 Girlz only!!!

Das Projekt wird gefördert von der filia. die Frauenstiftung

Weitere Bilder zu Girlz4Girlz findet ihr hier